AI Sniper. Automatisierter Intelligenter Expert Advisor für MetaTrader.


Demo-Trading, Echtgeld-Trading und Strategy-Tester-Ergebnisse unterscheiden sich oft — selbst mit demselben Expert Advisor (Expert Advisor). Das ist in der Forex/CFD-Infrastruktur normal.
Entscheidend ist, zu verstehen, was sich zwischen den Umgebungen ändert und wie du dein Setup in MT4/MT5 validierst.
Kurz gesagt
Wenn du dich fragst, warum ein EA im Demo funktioniert, aber nicht im Echtgeld, sind die typischen Gründe unterschiedliche Quotes und Tick-Historie, ein breiterer oder variabler Spread, reales Slippage, andere Ausführungsregeln sowie Kontraktspezifikationen des Brokers (Minimum Stop Level, Freeze Level, Kommission, Swaps).
Der Strategy Tester kann hilfreich sein, aber er kann die Microstructure des Live-Marktes nicht vollständig reproduzieren. Wenn du das Verhalten über mehrere Konten oder Terminals vergleichen möchtest, kann der CopyLot Trade Copier helfen, Handelsaktionen zu synchronisieren — während du dennoch reale Ausführungsunterschiede wie Spread und Slippage berücksichtigen musst.
Demo vs Echtgeld vs Strategy Tester: was ist tatsächlich anders?
Viele Trader erwarten identische Ergebnisse, wenn sie denselben Broker und denselben Symbolnamen verwenden.
In der Praxis gibt es drei getrennte Umgebungen:
- Demokonto: eine vom Broker bereitgestellte Simulationsumgebung. Die Ausführung kann schneller und „kulant“ sein, und Liquidität/Market Impact sind nicht wie im Echtgeldhandel.
- Echtgeldkonto: Live-Ausführung mit realer Liquidität, realen Queues, realem Slippage und brokerseitigen Risikokontrollen.
- Strategy Tester (MT4/MT5): eine Offline-Simulation auf Basis historischer Daten. Das Ergebnis hängt von Tick-Qualität, Modellierungsmodus und Testeinstellungen ab.
Das häufigste Missverständnis: „gleicher EA + gleiche Einstellungen = gleiches Ergebnis.“
Im Live-Trading können kleine Unterschiede bei Ticks und Ausführung Einstiege, Ausstiege und Trailing-Logik verändern — besonders bei Scalpern und tick-/spreadbasierten Systemen.
1) Unterschiedliche Quotes und unterschiedliche Ticks: der versteckte Treiber für abweichende Ergebnisse
Dein EA handelt nicht den „Preis“; er handelt den Quote Feed des Brokers und verarbeitet den Strom der Ticks (Bid/Ask-Updates). Wenn die Ticks abweichen, kann die EA-Logik zu anderen Zeitpunkten auslösen — oder gar nicht.
Du kannst mein Beispiel sehen: Unterschiedliche Quotes bei 4 identischen MetaTrader
Warum Quotes zwischen Demo und Echtgeld abweichen
- Unterschiedliches Liquidity Routing: Demo-Feeds können anders aggregiert sein oder ein vereinfachtes Routing nutzen.
- Unterschiedliche Symbol-Einstellungen: selbst bei gleichem Symbolnamen können sich Kontraktdetails je nach Kontotyp unterscheiden.
- Unterschiedliche Server-Cluster: Demo und Echtgeld laufen oft auf getrennten Servern mit getrennten Daten-Pipelines.
- Unterschiedliche Tick-Dichte: Demo kann im Vergleich zum Echtgeld weniger/mehr Zwischen-Ticks anzeigen.
Warum zwei „ähnliche“ Konten trotzdem unterschiedliche Ergebnisse zeigen können
Selbst beim selben Broker können zwei Konten abweichen wegen:
- unterschiedlichem Execution Type (Instant Execution vs Market Execution),
- unterschiedlichem Spread-Modell (fix vs variabel),
- unterschiedlicher Kommissionsstruktur (ECN/RAW vs Standard),
- unterschiedlichen Trading-Bedingungen für diese Kontogruppe.
Genau deshalb berichten Trader manchmal von unterschiedlichen Ergebnissen auf zwei identischen Konten — sie sind in Server-Regeln und Microstructure selten wirklich identisch.
2) Spread ist nicht konstant: warum spreadbasierte EAs anders reagieren
Wenn du spreadbasierte Expert Advisors oder Scalper nutzt, ist der Spread eine zentrale Variable. Im Demo kann er stabil wirken, im Echtgeld kann er sich jedoch bei Rollovers, News-Spikes, Low-Liquidity-Sessions oder brokerseitigen Risk-off-Phasen ausweiten.
- Entry-Filter: Wenn der EA nur einsteigt, wenn der Spread < X ist, kann er im Demo handeln und im Echtgeld untätig bleiben.
- SL/TP-Umsetzbarkeit: Ein breiterer Spread kann deinen SL/TP zu nah an den Preis setzen und Broker-Constraints verletzen.
- Trailing-Logik: Trailing auf Basis von Bid/Ask kann sich anders verhalten, wenn sich der Spread Tick für Tick verändert.
Praktischer Punkt: Wenn dein EA für Buy-Entries Ask und für Sell-Entries Bid verwendet (korrektes Verhalten), kann schon eine kleine Spread-Differenz Signale verschieben. Das allein kann erklären, warum ein EA im Demo funktioniert, aber nicht im Echtgeld.
3) Slippage, Requotes und Ausführungsgeschwindigkeit: was Demo nur schlecht nachbildet
Echtgeld-Trading beinhaltet Live-Execution-Mechanik. Demo reduziert diese Reibungen oft oder simuliert sie unzureichend. Für viele EAs — insbesondere solche, die „auf Ticks“ handeln — wird das entscheidend.
Wichtige Ausführungsfaktoren
- Slippage: Deine Order wird zum besten verfügbaren Preis ausgeführt, der vom angefragten Preis abweichen kann.
- Requotes (meist MT4 Instant Execution): Der Broker kann bei Volatilität ablehnen oder requoten.
- Latenz: VPS-Standort, Internet-Route und Server-Load können das Fill-Timing verändern.
- Partial Fills / Liquidity Gaps: häufiger bei bestimmten Instrumenten oder während Spikes.
Mikro-Beispiel: Ein Tick-Scalper sieht ein Signal für 1–2 Sekunden.
Im Demo wird er sofort gefüllt; im Echtgeld kann er verspätet oder mit Slippage gefüllt werden, und die Exit-Logik triggert anders.
Die Strategie ist dieselbe, aber die Umgebung nicht.
4) Unterschiede in der Kontraktspezifikation: Minimum Stop Level, Freeze Level, Kommissionen, Swaps
Viele Trader achten nur auf Charts und ignorieren Broker-Regeln. Dabei steuert die Kontraktspezifikation (Contract specification), welche Orders zulässig sind.
| Spezifikationspunkt | Warum es die Ergebnisse verändert |
|---|---|
| Minimum Stop Level | Ist deine StopLoss/TakeProfit/Trailing-Distanz zu klein, kann der Broker Orders ablehnen/ändern oder der EA muss Levels normalisieren (Auto normalize). |
| Freeze Level | Nahe am aktuellen Preis kann der Broker Modifikationen blockieren. Trailing und Partial-Close-Logik können fehlschlagen oder sich anders verhalten. |
| Kommission | Echtkonten (ECN/RAW) beinhalten oft Kommissionen; Demo ggf. nicht. Netto-Ergebnis und Break-even-Punkte ändern sich. |
| Swaps / rollover | Overnight-Positionen erzeugen Kosten/Gutschriften. Demo-Swaps können abweichen oder vereinfacht sein. |
5) Strategy-Tester-Fallstricke: warum Backtests großartig aussehen können, aber Live abweicht
Der Strategy Tester ist ein Werkzeug, keine Garantie. Er reagiert sensibel auf historische Datenqualität und Modellierungsannahmen.
Häufige Gründe, warum Strategy Tester vom Live-Trading abweicht
- Die Tick-Historie ist unvollständig oder aus 1-Minuten-Bars aufgebaut (insbesondere in MT4-Modi).
- Die Spread-Modellierung ist vereinfacht (konstanter oder gemittelter Spread), während der Live-Spread dynamisch ist.
- Das Ausführungsmodell ist idealisiert: Fills passieren „zu sauber“ im Vergleich zu Live.
- Datenquellen-Mismatch: Testerdaten sind nicht identisch mit dem Live-Feed deines Brokers.
Wenn du also „perfekte“ Tester-Ergebnisse siehst, aber instabiles Live-Trading, lautet die Frage nicht „ist der EA kaputt?“, sondern „hat die Testumgebung die realen Ausführungsbedingungen getroffen?“
Praktische Checkliste: Demo-vs-Echtgeld-Unterschiede in MT4/MT5 diagnostizieren
- Vergleiche die Symbol-Spezifikationen in Demo und Echtgeld: Contract Size, Digits, Tick Size/Value, Stop-Levels, Freeze Level, Swaps, Kommission.
- Logge den Spread während deiner Trading-Zeiten (insbesondere Rollovers und News). Wenn der Spread spiked, reagieren Spread-Filter anders.
- Prüfe den Execution Type: Instant vs Market Execution verändert das Verhalten von Scalpern und schnellen Entries.
- Validiere deine Tick-Quelle im Strategy Tester. Testest du einen tick-sensitiven EA mit schlechten Ticks, sind die Ergebnisse nicht übertragbar.
- Nutze einen VPS nahe am Broker, wenn Latenz relevant ist. Schon 100–200 ms können Scalping-Logik verändern.
- Führe Forward-Tests mit geringem Risiko im Echtgeld durch, statt dich nur auf Tester-Validierung zu verlassen.
- Analysiere Trading-Logs: abgelehnte Orders, invalid stops, Modifikationsfehler, „off quotes“, Requotes und Freeze-Level-Blocks.
CopyLot Praxis-Guide: Installation und korrektes Kopieren von Trades
CopyLot ist ein Trade Copier, der Handelsaktionen von einem Terminal/Konto zu einem anderen repliziert. Er ist nützlich, wenn du:
- vergleichen willst, wie dieselben Trades in Demo vs Echtgeld ausgeführt werden,
- Trades zwischen Konten oder Terminals spiegeln willst (z. B. vom Hauptkonto auf ein Zweitkonto),
- Strategieausführung trennen willst (ein Terminal managt Entries, ein anderes Risiko oder Diversifikation),
- manuelle Arbeit reduzieren willst, wenn du mehrere Konten betreibst.
Wichtige Klarstellung: Ein Copier garantiert nicht identische Profit/Loss-Ergebnisse, weil Spread, Slippage, Kommissionen, Swaps und Ausführungsregeln weiterhin abweichen können. CopyLot liefert dir aber eine konsistente Methode, dieselben Trading-Entscheidungen an ein anderes Konto zu senden, um reale Ausführungsunterschiede messbar zu machen.
CopyLot Installation Schritt für Schritt in MT4/MT5
- Installiere CopyLot in deinem Terminal. Wenn du über den Market gekauft/geliehen hast, installiere es direkt aus Market/Gekauft im Terminal. Du hast typischerweise zwei Komponenten: Master (Sender) und Client (Empfänger).
- Öffne zwei Terminals (empfohlen). Ein Terminal/Konto ist der Master, das andere der Client. Du kannst beide auf demselben PC/VPS oder auf unterschiedlichen Maschinen betreiben.
- Hänge Master an einen Chart des Quellkontos (Demo oder Echtgeld). Nutze Symbol/Timeframe nach Wunsch (CopyLot ist nicht an Indikator-Visuals gebunden; der Chart ist nur Host).
- Hänge Client an einen Chart des Zielkontos. Dieses Konto empfängt und führt die Handelsaktionen aus.
- Setze denselben Copy Channel / ID in Master- und Client-Einstellungen. Das ist der „Pairing“-Key, der dem Client sagt, welchem Master er folgen soll.
- Wähle den Copy-Modus: Copy per Symbol-Mapping (gleiche Symbole) oder nutze eine Mapping-Tabelle, wenn Broker-Namen abweichen (z. B. EURUSD vs EURUSD.m).
- Konfiguriere Risiko/Lot-Regeln auf der Client-Seite. Typische Optionen: gleiche Lots, Multiplikator, Fixed Lot oder proportional zu Balance/Equity. Für Demo-vs-Echtgeld-Vergleiche starten viele mit gleichen Lots, um Execution-Differenzen zu isolieren.
- Aktiviere die Kopie von SL/TP und entscheide, wie Modifikationen behandelt werden. Wenn deine Strategie häufig modifiziert (Trailing/Partial Close), lass Modifikationen an — aber beachte, dass das Freeze Level des Brokers Änderungen auf dem Zielkonto blockieren kann.
- Teste mit einem kleinen Trade (manuell oder per EA) auf dem Master-Konto und prüfe, ob der Client ihn reproduziert. Kontrolliere dann Journal/Experts-Log auf „invalid stops“, „trade disabled“ oder „off quotes“.
- Lass beide Terminals 24/5 laufen. Nutzt du einen VPS, halte Master und Client nahe am Broker-Server, um Latenz zu reduzieren. Für tick-sensitive Systeme ist eine stabile Verbindung entscheidend.
Mehr Details und praktische Szenarien findest du hier: CopyLot trade copier.
Macht CopyLot die Ergebnisse identisch?
Nein — CopyLot ist kein „Profit Equalizer“.
Es kopiert die Trade Intent (Open/Close/Modify-Aktionen), aber das Zielkonto führt unter eigenen Bedingungen aus. Ergebnisse können abweichen durch:
- Spread-Unterschiede (besonders bei Scalpern und Spread-Filtern),
- Slippage und Ausführungsgeschwindigkeit,
- Kommission-Struktur und Swaps,
- Kontraktspezifikation-Constraints (Minimum Stop Level / Freeze Level),
- unterschiedliche Symbolnamen sowie Tick Size/Value.
Trotzdem ist CopyLot extrem nützlich für Diagnostik: Wenn der Client konsequent schlechtere Fills hat, Modifikationen verpasst oder Stops abgelehnt werden, kannst du erkennen, ob das Problem Broker-Bedingungen, Latenz oder Symbol-Spezifikationen sind — nicht die EA-Logik.
Best Practices für CopyLot Demo-vs-Echtgeld-Vergleich
- Verwende nach Möglichkeit denselben Broker und denselben Kontotyp (Standard vs ECN macht einen Unterschied).
- Starte mit einem Symbol und einem einfachen Zeitfenster, um Execution-Logs sauber zu vergleichen.
- Halte die Lot-Größe konstant (gleiche Lots), um Verwirrung beim Diagnostizieren zu vermeiden.
- Prüfe beim Zielkonto Minimum Stop Level und Freeze Level, wenn du enge SL/TP oder aggressives Trailing kopierst.
- Beim Kopieren schneller Scalper nutze einen Low-Latency-VPS und überlade das Terminal nicht mit schweren Indikatoren.
Für tick-sensitive Strategien und schnelle Execution-Szenarien werden Tools wie TickSniper und AI Sniper typischerweise mit besonderem Fokus auf Spread, Tick-Flow und Broker-Limits bewertet.
Häufige Fehler, die Demo „besser“ aussehen lassen als Echtgeld
- Einen Scalper mit vereinfachten Ticks oder fixem Spread im Strategy Tester testen.
- Kommission auf ECN-Konten ignorieren und mit einer Demo ohne Kommission vergleichen.
- Zu kleine StopLoss/TakeProfit-Distanzen verwenden, die das Minimum Stop Level im Echtgeld verletzen.
- Den EA auf einem lokalen PC mit instabilem Internet statt auf einem stabilen VPS laufen lassen.
- Trades zwischen unterschiedlichen Symbolnamen ohne korrektes Mapping kopieren (EURUSD vs EURUSD.m).
Wichtig: Forex/CFD-Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden. Demo-Ergebnisse spiegeln reale Ausführung, Kosten und Marktbedingungen nicht wider.
Wende immer Risikomanagement an, teste verantwortungsvoll und nutze eine Positionsgröße, die zu deiner Drawdown-Toleranz passt.
Fazit: Was tun, wenn dein EA im Demo gut handelt, aber im Echtgeld schlecht?
Wenn ein Trader fragt, warum ein EA im Demo funktioniert, aber nicht im Echtgeld, ist die Antwort meistens nicht ein einzelner „Bug“.
Meist ist es eine Kombination aus unterschiedlichen Quotes, Tick-Flow, live Spread, Slippage, Ausführungsregeln des Brokers und Kontraktspezifikationen des Symbols.
Je stärker deine Strategie von Micro-Moves (Ticks, Spread, schnelle Entries) abhängt, desto sensibler reagiert sie auf diese Unterschiede.
Wenn du dein Verständnis vertiefen und stabilere Erwartungen aufbauen möchtest, starte mit den Expforex-Lernmaterialien hier: Education-Bereich.
Wenn du einen kontrollierten Weg brauchst, Trading-Aktionen zu replizieren und Execution-Unterschiede zwischen Konten zu analysieren, nutze CopyLot mit den Best Practices oben. Es entfernt weder Spread noch Slippage, hilft dir aber, genau zu belegen, was die Abweichung verursacht, und dein Setup entsprechend zu optimieren.
Und wenn du einen EA brauchst, der an spezifische Broker-Regeln und Live-Bedingungen angepasst ist, ist ein maßgeschneiderter Entwicklungsansatz oft zuverlässiger, als überall dieselben Einstellungen erzwingen zu wollen: individuelle EA-Entwicklung.
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